«

»

Jul 18 2011

Beitrag drucken

Beeindruckendes Comeback von Sämann in Lustadt

Ein beeindruckendes Comeback hat der Ansbacher Elite-Rennfahrer Johannes Sämann (RSG Ansbach) am Sonntag in Lustadt hingelegt. Nach einigen Rückschlägen im Winter und Frühjahr brannte Sämann darauf, endlich wieder auf der Straße zu zeigen, was er zu Leisten im Stande ist.

In bester Verfassung stellte er sich daher bei Regenwetter der 60 Fahrer starken Konkurrenz des C-Klasse Rennens über 25 Runden zu je 2,4 km.

Nach der Streckenbesichtigung stellte sich bei ihm leichte Verunsicherung ob der verwinkelten Ortsdurchfahrt und der rutschigen Straße ein. Der Sturzgefahr im Feld umging er sofort auf sehr sportliche Art: Bereits nach Ende der ersten Runde führte er alleine mit einigen Sekunden Vorsprung den Wettbewerb an. Angesichts der langen Wettkampfpause wurde es am Streckenrand mit Spannung erwartet, ob Sämann diese Attacke lange durchhalten würde. Runde für Runde vergrößerte sich der Vorsprung. Nach sechs Runden konnten die Fahrer Tobias Dörrer (Torgau) und Alexander Bauer (Köln) zu ihm aufschließen.

Das Trio bildete eine starke Allianz, der es gelang, den Vorsprung stetig auszubauen. Die zahlreichen Barprämien wollte man der Spitzengruppe nicht kampflos überlassen; eine zunächst aussichtsreiche Verfolgergruppe war mehrmals von Reifenschäden betroffen und daher wieder zerfallen. Den Spitzenfahrern dagegen wäre es beinahe gelungen, das Feld zu überrunden. Um ein ungestörtes Finale ausfahren zu können, wurde dies jedoch vermieden. Der Zieleinlauf war Dörrer, vor Bauer und Sämann, womit dieser aber als Großverdiener bei den Prämien nicht unzufrieden war.

Eine weitere Spitzenplatzierung konnte im Rennen der Jugend U17 Manuel Porzner einfahren. Auch er haderte im Fahrerfeld immer wieder mit den rutschigen Kurven und war darauf bedacht, sich hier schadlos zu halten. Für ihn geht es am Wochenende im Omnium immerhin wieder um Deutsche Meisterehren auf der Bahn. In der Endphase des Rennens über 48 km war es einem Fahrer gelungen, einen Vorsprung von ca. 20 Sekunden herauszufahren. Zunächst versuchte auch Porzner, das Feld wieder an den Ausreißer heranzuführen, von den Konkurrenten wollte oder konnte sich aber keiner an der Nachführarbeit beteiligen. Letztendlich kam es hinter dem Solosieger zu einem Spurt um Platz zwei, den der Ansbacher Gymnasiast mit zwei Radlängen Abstand gewann.

Weitere Rennkilometer sammelte auch Eva-Maria Albrecht (U13). Mit 17 Mitstreitern sauste sie um die Kurven und kam nach 9,6 km auf einem Mittelfeldplatz ein, wobei sie ihre Freude am Sport dadurch zeigte, dass sie die Zuschauer immer freundlich anlächelt.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.rsg-ansbach.de/118-beeindruckendes-comeback-von-saemann-in-lustadt/