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Jul 26 2011

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Manuel Porzner auch im Omnium Deutscher Vizemeister!

Der Ansbacher Radrennfahrer Manuel Porzner (U17, RSG Ansbach) hat in Köln seine Titelsammlung auf der Bahn erneut um einen „Deutschen Vizemeister“ erweitert.

Nach den beiden zweiten Plätzen bei den nationalen Meisterschaften in Berlin über 2000 m Einerverfolgung und 3000 m Mannschaftsverfolgung war er mit den weiteren 23 besten deutschen Bahnfahrern seiner Altersklasse für die Omnium-Meisterschaft qualifiziert.

Diese Mehrkampfmeisterschaft wurde am Samstag und Sonntag als Gesamtwertung aus Rundenrekordfahren, Ausscheidungsfahren, 500 und 2000 m Einzelzeitfahren, 5km Scratch und 10 km Punktefahren ausgetragen. In jeder Disziplin erhielten die Fahrer Punkte in der Höhe ihrer Rangziffer. Der Sportler mit dem niedrigsten Punktestand gewann das Omnium.

Als schwierig gestaltete sich für alle Fahrer das Aufwärmen und die Zeit zwischen den einzelnen Disziplinen: Während die 250 m lange Holzbahn überdacht ist, ist der Innenraum, in dem sich das Fahrerlager befindet, unter freiem Himmel. An dem kalten und regenreichen Wochenende hatten die Athleten also abzuwägen, wie lange sie sich auf der Rolle warmfuhren oder noch in Wärmekleidung schützten, um nicht zu erkranken.

Wie bei den Bahnmeisterschaften in den Einzeldisziplinen in Berlin fand Manuel Porzner auch in Köln seinen Meister in Marc Jurczyk (Böblingen). Jurczyk, wie Porzner Angehöriger des jüngeren Jahrgangs der U17, bewies in allen sechs Etappen große Konstanz; das Punktefahren und das Ausscheidungsfahren gewann er, in den anderen Bereichen war er stets Zweiter oder Dritter. Manuel Porzner gewann das 5 km lange Rennen auf Endspurt (Scratch), leistete sich aber im Ausscheidungsfahren einen Patzer und schied als 18. früh aus. Im 2000 m Einzelzeitfahren fuhr er die zweitbeste Zeit. Über 500 m und im Punktefahren wurde er jeweils Dritter, im Rundenrekordfahren Neunter. Aber selbst ohne den Ausrutscher im Ausscheidungsfahren hätte sich an dem Ergebnis nichts geändert. Mit dem zweitniedrigsten Punktekonto wurde Porzner nun auch in der erstmals ausgetragenen Omnium-Meisterschaft hervorragender Vizemeister. Auf Rang drei mit zwei Punkten Abstand folgte mit Robert Krause (Ingolstadt) ein weiterer Bayer.

Weitere RSGler traten in Lauf zum „30. Radrennen rund um die Heldenwiese“ an. Daniel Haible (U17) stieg nach einer Verletzungspause wieder ins Renngeschehen ein und fand sich über 32 km gleich wieder gut im Feld zurecht. Mit diesem rollte er als 15. über den Zielstrich. Stefan Schneider (U17) bestritt dort sein erstes Rennen und war vor allem damit beschäftigt, sich im Rennsport zurecht zu finden. Er konnte den Anschluss ans Feld zwar noch nicht halten, erfüllte aber als 18. und damit Vorletzter sein vorher gestecktes Ziel „auf keinen Fall Letzter“ zu werden.

Im A/B/C-Rennen mussten sich Christoph Nenning und Johannes Sämann behaupten. Im 90 Fahrer starken Peloton wurde auf dem 2 km Rundkurs sehr hohes Tempo gefahren, dem die beiden RSGler nicht folgen konnten. In einer Elfergruppe fuhren sie dem Feld zunächst vergeblich hinterher und mussten kurz vor der Überrundung das Rennen beenden.

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