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Jan 29 2012

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Manuel Porzner beim Zukunftsrennen in Berlin Vierter

Vom 26. bis 29. Januar startete Manuel Porzner (RSG Ansbach) für den LV Bayern beim Internationalen Zukunftsrennen in Berlin. Im Vorprogramm zum 101. Berliner Sechstagerennen durften dort ausgewählte Spitzenfahrer aus dem In- und Ausland an den Start gehen. Der Wettbewerb wurde als Omnium ausgefahren, wobei die 27 Rennfahrer die Disziplinen Punktefahren, Dänisches Punktefahren und Ausscheidungsfahren zu absolvieren hatten.

In den ersten Wettbewerb startete der 15-jährige Ansbacher nach der langen Anreise nicht ganz ausgeruht. Im Punktefahren (50 Runden, 10 Wertungen) konnte Porzner dennoch vereinzelt in die Punkteränge fahren und hielt somit den Anschluss in der Tageswertung. Vier Runden vor Schluss hatte Porzner sogar kurzfristig den Anschluss an das Feld verloren, konnte aber zum Ende hin nocheinmal alle Kraftreserven mobilisieren und die Schlusswertung gewinnen. Dadurch verbesserte er sich im Tagesergebnis noch auf den dritten Rang. Marc Jurczyk (RSG Böblingen) und Sven Reutter (RSV Wendelsheim) holten die Plätze eins und zwei. Die Württemberger waren bereits am Vortrag angereist, aber unabhängig davon ist zu konstatieren, dass beide in hervorrgander Verfassung nach Berlin gefahren waren.
Der zweite Teilwettbewerb war ein Dänisches Punktefahren (50 Runden, 10 Wertungen). Das Besondere an dieser Variante des Punktefahrens ist, dass die Höhe der zu vergebenden Punkte von Wertung zu Wertung steigt. So sind die Wertungen im späteren Rennverlauf umso lukrativer. Manuel Porzner konnte in den Wertungssprints den Antritten der Konkurrenz nicht immer folgen. Ihm fehlt derzeit noch die Tempohärte. Gerettet hat ihn wie am Vortag die besonders wertvolle Schlusswertung, in der er Zweiter wurde. Im Tagesergebnis kam er damit auf Platz vier; auch in der Gesamtwertung stand er danach auf Rang vier.
Moritz Malcharek (RSV Werner Otto, Berlin) war insgesamt punktgleich mit Porzner, aber wegen der besseren Platzierung am zweiten Tag nun auf Rang drei vorgerückt. Porzners Vorgabe für das abschließende Ausscheidungsfahren war dementsprechend, immer auf Malcharek zu achten und tunlichst erst nach ihm auszuscheiden. Diese Taktik ging nicht auf; in Runde acht vor Schluss schied Porzner aus dem Rennen aus. Im Gesamtergebnis blieb er auf Rang vier. Im Omnium gewann Jurczyk vor Reutter und Malcharek.

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