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Jan 01 2010

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Hohenlohe Tour zu Kocher und Jagst – 160 km

Eine Tour durchs Hohenloher Land, mit Flusstälern und weiten Blicken, durchaus anstrengend, aber landschaftlich beeindruckend, gefahren am 14.07.2007 von Andreas Meier, Manfred

Knepel, Ernst Sessner (Autor)

Orte, die bei der Tour durchfahren wurden:

Ansbach Leutershausen Weißenkirchberg Dombühl Ulrichshausen Bottenweiler Oberampfrach Schnelldorf Ellrichshausen Satteldorf Kernmühle Wollmershausen

Erkenbrechtshausen Triensbach Saurach Illshofen Wolpertshausen Cröffelbach Geislingen Braunsbach Orlach Nesselbach Langenburg Blaufelden Schmalfelden Speckheim Leuzendorf Schnepfendorf Leuzenbronn Hemmendorf Vorbach Bronnenmühle Topplerschloß Gebsattel Schönbronn Leutershausen Ansbach

Von Ansbach geht es auf direkten Weg auf der Staatsstraße nach Leuterhausen und anschließend auf der Kreisstraße Richtung  Dombühl. In Höhe der Motocross-Strecke hinter Sachsen sieht man schon die Kirche von Weißenkirchberg. Über einen kurzen Anstieg geht es nach Kloster Sulz und Dombühl, Anschließend wird die B 25 gekreuzt. Rechts sieht man den Autohof von Wörnitz und wir queren das Tal der Wörnitz, weiter fahren wir durch Ulrichshausen,. Waldhausen und Bottenweiler, am Autobahnkreuz Feuchtwangen vorbei geht es Richtung Schnelldorf. Dabei werden die Autobahnen A 7 und A 6 unterquert und man sieht, wieviel Beton da verbaut wurde. In Schnelldorf biegen wir links in Richtung Ellrichshausen ab. Ab der Grenze zu Baden-Württemberg wird dann die Straße schlechter. Gleichzeitig zeigt sich der erste Blick auf die Hohenloher Ebene, geprägt von Wassertürmen und Landwirtschaft.

In Satteldorf gibt es die erste Pause beim Bäcker. Dies tut uns gut, denn so langsam beginnen die Anstiege.

In Satteldorf fahren wir in nördlicher Richtung und nach dem Toyota Händler links zur Jagst abwärts. Wir überqueren den Fluß auf einer alten Steinbrücke und natürlich geht es auch gleich wieder aufwärts. Rechts ergibt sich ein Blick auf einen riesigen Steinbruch und auf den nächsten Kilometern sehen wir, beim über- und unterqueren immer wieder wir die Autobahn.

Bei schönstem Wetter kann ich nur sagen: „arme Autofahrer“. Ab Saurach fahren wir dann aus Zeitgründen auf der B14, allerdings gibt es nur stellenweise einen Radweg und es ist doch reichlich Verkehr und wir sind froh, bald Wolpertshausen erreicht zu haben.

Ein Hinweis in Sachen Landwirtschaft:
In Wolpertshausen vermarket www.besh.de  seit einigen Jahren das schwäbisch Hallesche Landschwein. Die alte Schweinerasse wurde erfolgreich wieder gezüchtet und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, die Schnitzel schmecken um Lichtjahre besser als Fleisch aus Massentierhaltung. Am 26.August 2007. gibt es bei Bühler ein Hoffest und wer da in der Gegend ist, sollte sich dies nicht entgehen lassen.

Weg vom Schwein, zurück zur Strasse, genauer gesagt zur Abfahrt nach Cröffelbach.

Abfahrt und Anstieg, welche die LKW Fahrer im Winter vor Inbetriebnahme der Autobahn durchfahren mussten. Auf für Radfahrer nicht ganz ohne. Im Gegenanstieg geht es nach ca. 500m nach rechts Richung Geisslingen. Vor uns sehen wir bereits die Kochertalbrücke, wobei wir die Größe nur erahnen können. Nach einigen Kilometern stehen wir darunter und erblicken Deutschlands höchste Brücke! Auf der Überfahrt mit dem Auto entgehen einem die 185m Höhe und 8 Brückenpfeiler www.autobahn-online.de/images/neu1.jpg  nicht schlecht.

In Braunsbach verlassen wir die Kocher in Richtung Langenburg. Die schattige Ausfahrt aus dem Kochertal ist anstrengend, aber schnell geht es abwärts Richtung Jagst. Infolge der direkten Sonneneinstrahlung ist die Auffahrt nach Langenburg nicht gerade einVergnügen. Allerdings entschädigt das Langenburger Schloss  www.schlosslangenburg.de  der Ausblick und das wunderbare Schlosscafe doch die Anstrengung. Mit Rückenwind geht es mit leichtem Auf und Ab Richtung Rothenburg. Von weiten sehen wir bereit die Frankenhöhe und biegen kurz vor der Abfahrt nach Rothenburg nach links ab. Über Vorbach geht es eine schattige Abfahrt hinab ins Taubertal. Wer noch kurz rasten will, im oberen Teil der Abfahrt gibt es in einem alten Steinbruch eine Bademöglichkeit und über Badetextilien muss man sich keine Sorge machen, diese sind dort alle fleischfarben. Allerdings gibt’s dann auch noch die Pause im Taubertal, in der Bronnenmühle. Einer der schönsten Biergärten in Mittelfranken lädt ein ! Idyllisch an der Tauber könnten wir stundenlang sitzen, aber irgendwann muss man halt doch weiter.

Am Topplerschloß vorbei, an der Tauberbrücke links und nach dem Anstieg gleich rechts auf dem Radweg am Freibad vorbei Richtung Gebsattel. Über Kirnberg geht hoch nach Schönbronn. Leider findet das Weiderinderfestival erst in einigen Wochen statt, sonst hätten wir aufgrund der Hitze noch eine Rast eingelegt.

Bei der Weiterfahrt zeigt sich die Landschaft in Richtung Leutershausen von der schönsten Seite und wer bisher nicht genug davon bekommen hat, kann ja noch rechts nach Schillingsfürst hoch fahren. Für uns reicht es allerdings, also die Geier im bayerischen Jagdfalkenhof müssen warten, wir möchten doch so langsam heim.

Bei Clonsbach  kommt uns noch Werner Kopper mit der RSG Radwandergruppe entgegen, welche wohl nach Buch am Wald weiterfährt.

Die weitere Rückfahrt über Leutershausen geht schnell und wir sind doch froh die Fahrt trotz der großen Hitze ohne großen Einbruch hinter uns zu haben.

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