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Okt 04 2012

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Porträt Manuel Porzner

Wie in den Vorjahren gehörte Manuel Porzner (RSG Ansbach e.V.) auch in 2012 zu den Besten seiner Klasse U-17 in Deutschland.

Im nach hinein wundert man sich, wie er den Spagat zwischen den Vereinseinsätzen, den Rennen für den LV Bayern und der Nationalmannschaft immer locker lächelnd schaffte.

Dabei hatte es das Jahr 2012 mächtig in sich und dem Ansbacher  gelang es mit dem Gewinn der Bay. Kriteriumsmeisterschaft in Werneck den 100. Sieg seiner Karriere für die RSG Ansbach einzufahren.

Außerdem war er  43-mal (bei 51 Einsätzen) unter den TopTen, holte einen Deutschen Meistertitel auf der Bahn (500 m) und viele andere tolle Platzierungen.

Doch der Reihe nach:

Nach Beendigung der Querfeldeinsaison mit dem Höhepunkt des 5. Platzes bei der Deutschen Crossmeisterschaft in Kleinmachnow, ging es mit einem kleinen Bahnausflug (Omnium Berlin, Platz 4) voll in die Straßensaison 2012.

Gleich bei der ersten Bayernsichtung in Zusmarshausen holte er sich mit Platz 3 das Stadtler-Führungstrikot und in Cadolzburg konnte er bei der BDR-Sichtung ebenfalls gleich auf das Podest stürmen (dto. Platz 3).

Danach folgten u.a. Platz 2 beim Zeitfahren in Ybbs und der Sieg beim Int. Kirschblütenrennen in Wels (beides Österreich). Nach ein wenig Pech bei den Bay. Meisterschaften (Defekt im Einzelzeitfahren) musste Manuel Porzner wegen Krankheit etwas zurücknehmen, um sich zu Pfingsten mit 3 Siegen in Folge beim Saar-Pfalz-Cup zurückzumelden.

Bei der Deutschen Meisterschaft auf der Straße in Rheinbach konnte ihn dann nur Jonas Bokeloh (Langenhagen) bezwingen. 14 Tage später  setzte der Ansbacher mit Rang 3 bei den Deutschen Omniumsmeisterschaften ein weiteres Ausrufungszeichen und zeigte seine Vielseitigkeit.

Logisch, dass er bei den nachfolgenden Bay. Bahnmeisterschaften fast alles abräumte und 7-mal auf Platz 1 stand.

Nach  weiteren Siegen in Kandel, Vaterstetten, Bundenthal , Bamberg und Werneck startete der Mittelfranke bei der Deutschen Meisterschaft auf der Bahn gleich mit einem Sieg im 5oo m Zeitfahren um einen 3. Platz beim Punktefahren folgen zu lassen.

Für die deutsche Nationalmannschaft startete der Ansbacher Tausendsassa dann noch bei der Luxemburg-Rundfahrt, um mit einem

2. Platz auf der dritten Etappe und Rang 18 in der Gesamtwertung heimzukehren.

Die Saison ausklingen ließ der Ansbacher mit Platz 3 beim BDR-Sichtungsrennen im Einzelzeitfahren in Langenhagen, um danach noch für Rang 2 beim Saar-Pfalz-Cup (Serie mit 10 Rennen), Platz 2 in der Bayernsichtung und Rang 3 in der BDR-Sichtung 2012 geehrt zu werden.

In 2013 startet das Ansbacher Radtalent bei den Junioren (U19) und er will versuchen dort auch in der Bundesliga vorne mitzumischen.

(Text: Bodo Schwager)

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