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Aug 28 2012

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Christoph Nenning fährt beim Ötztaler Radmarathon weit vor

Gerade mal eine Woche nach seinem dritten Platz bei der Bergweltmeisterschaft in Italien hat Christoph Nenning (RSG Ansbach) beim Ötztaler Radmarathon eine weitere hervorragende Leistung erbracht.

Bei der 32. Auflage des „Ötztalers“ hatten die rund 3900 Teilnehmer 238 km und 5500 Höhenmeter zu bewältigen.

Von Sölden ging es zunächst das Ötztal abwärts nach Oetz. Über das Kühtai (2020 m), Innsbruck, Brenner (1370), Sterzing, Jaufenpass (2094 m) ging es nach St. Leonhard. Die letzte große Prüfung vor der langen Abfahrt nach Sölden war das 2509 Meter hohe Timmelsjoch. Auf 28 km Länge ging es dort am Stück 1800 Höhenmeter hinauf.

Das Kühtai hinauf konnte Nenning noch nicht sein gewünschtes Tempo fahren. Dies war in dem riesen Teilnehmerfeld schlicht nicht möglich. Erst nach diesem Anstieg war das Peloton nach Leistungsgruppen sortiert. Sehr zügig, nämlich mit einem Schnitt von 32 km/h fuhr Nenning dann von Innsbruck den Brenner hinauf. Mit Ausnahme eines Regenschauers in Innsbruck waren auch die Wetterverhältnisse bis zum Timmelsjoch gut. Für viele Teilnehmer und auch für Nenning, wurde es am frühen Nachmittag auf der Timmelsjochabfahrt nicht ganz ungefährlich. Sturm machte den Rennfahrern zu schaffen und der Gegenwind forderte selbst auf der Abfahrt einiges an Beinarbeit, um überhaupt vorwärts zu kommen.

Im Ziel blieb für Christoph Nenning die Uhr bei 8:35:44 Stunden stehen. Das bedeutet, dass Nenning die Strecke mit vier Alpenpässen mit einem bemerkenswerten Schnitt von 27,7 km/h absolviert hat. Damit kam der Gräbenwindener auf Platz 122 in der Männerhauptklasse.

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