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Jul 14 2010

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Drei-Tages-Tour durch Fränkische Schweiz, Steigerwald und Frankenhöhe (9. bis 11. Juli)

Erlebnis- und Tourenbericht von Ernst Sessner

Fränkische Schweiz – Steigerwald – Frankenhöhe Tour 275km 9.-11.7.10

Frank Zeiler (mit geliehenem MTB), Dieter Sorg (immer gelassen), Walter Ringler (der Trainingsweltmeister), Ernst Sessner (Eigentümer der einzigen Landkarte)

Na ja, wenn es schon nicht mit Frankreich oder Italien klappt, dann wenigstens die fränkische Schweiz und der Steigerwald.

Nach einer 3 Tages Tour mit dem MTB, können wir sagen, der Spruch….warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah… stimmt schon. Lanschaftlich „Natur“ pur, etwas Kultur in Bamberg, unterwegs nette Leute, bezahlbahres Essen+Trinken, sowie problemlose Anreise.

 

www.steigerwald-panoramaweg.de Der Weg ist in beide Richtungen beschildert und der Wanderführer bietet allerlei nützliche Infos. Wir haben abends, etwa 1 Stunde vor dem Tagesziel telefonisch die Übernachtung gebucht. Aufgrund der Strecke ist Werkzeugmitnahme nötig, aber bei uns gab es außer von verlorenen Packtaschen keine technischen Probleme.

Es ist unmöglich die ganzen Eindrücke wiederzugeben, der Wanderweg ist einfach zu vielfältig und sehr abwechslungsreich. Für den Herbst haben wir uns nochmals für eine Teilstrecke eine Tagestour vorgenommen, dann aber sicherlich bei deutlich niedrigeren Temperaturen.

9.7. Zugfahrt mit dem VGN nach Bayreuth

105 km Tour – Bayreuth – Plankenfels- Hollfeld – Bamberg – Eltmann- Trossenfurt Die ersten 60km durch die Fränkische führt auf gut ausgezeichneten Radwegen und relativ flach auf alten Bahntrassen über Plankenfels, weiter nach Bamberg. Nun zum kulturellen Teil – Bamberg: wer kennt nicht das Schlenkerla? Frank musste es probieren und war nicht besonders begeistert. Nach einem kurzem Spaziergang durch die Fußgängerzone ging es dann radmäßig aufwärts Richtung Dom und Michaelsberg. Dem „Steigerwald Panoramaweg“ folgend ging es bis Eltmann richtig MTB mäßig durch Wald und Wiesen.

Die Hitze und teilweise nicht mehr befahrbare Wege, Wanderwege eben, haben uns dann dazu gebracht, die eine oder andere flachere Abkürzung auf der Straße zu fahren. In Eltmann am Main, dachten wir uns, die letzten 20 km wären am Main entlang doch lockerer gewesen, aber der Weg ist ja das Ziel ! Wir haben unser Ziel dann telefonisch in Eltmann gebucht, nämlich Privatzimmer für € 15,– (inkl. Frühstück) in Trossenfurt . Vor Ort dann ein weiteres Highlight der Tour – Bierkeller einer örtlichen Brauerei und die Halbe für € 1,70.= www.brauereioppelt.de

 

10.7. ….dem Steigerwald Panorama Weg folgend bis Rödelsee

85km dem Wanderweg folgend, jedoch mit deutliche Abkürzungen und flacheren Abschnitten auf der Strasse. Höhepunkt ist hier im eigentlichen Sinn der Zabelstein. Vom höchsten Berg im Steigerwald hat man einen tollen Blick auf das Maintal, Weinberge und die Frankenhöhe. Allerdings ist der Anstieg schiebenderweise durch den Wald etwas mühsam. Um die Mittagszeit haben wir bei Temperaturen von >35 ° eine längere Pause im Freibad von Ebrach verbracht. Nachmittags gings dann lange Strecken durch den Wald Richtung Castell. Ab dort geht dann die Strecke durch fränkische Weinbaugebiet. Die abendliche Abfahrt vom www.schwanberg.de nach Rödelsee hat uns für die reichlichen Anstrengungen des Tages entschädigt. Vor der Abfahrt unbedingt jedoch noch den Schloßgarten ansehen- man denkt man ist in einer anderen Welt !

 

11.7. Rödelsee, Steigerwald Panorama Weg bis Bad Windsheim, Obernzenn, Oberdachstetten, Ansbach

85km Tour durch das Weinland Franken, hoch zur Frankenhöhe. Aufgrund der Hitze sind wir bereits um 08hrs losgefahren und über Ipsheim, Markt Einersheim zum Bullenheimer Berg. Hier sind wir dann um den ganzen Berg auf dem obersten Weg des Weinberg gefahren und wähnten uns wirklich im Paradies. Leider gab es im Schloß Frankenberg aufgrund von Bauarbeiten keine Einkehrmöglichkeiten und wir mußten nochmals 1 Stunde weiterfahren. Allerdings ging es da 14 km flach und abschüssig durch den Wald und wir dachten zwischenzeitig, wir sind die einzigen Menschen auf dem Planeten. Damit waren dann die schlimmsten Anstiege überwunden und locker gings weiter bis Bad Windsheim, Oberzenn und Urpertshofen. Achtung, hier dann rechts ab, dem Biberttalradweg folgend, mäßig bergauf durch den Wald bis Oberdachstetten. Hier lieferten wir dann Frank bei seiner Familie ab und nach einer kurzen Pause sind wir dann nach Ansbach gerollt.

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