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Jan 01 2010

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Paneuropa-Radweg: Etappe Fürth-Rothenburg (oder umgekehrt)

Der neue Paneuropa-Radweg (www.paneuropa-radweg.de), der die Städte Paris und Prag über Nürnberg verbindet, führt auf dem Teilstück von Fürth nach Rothenburg durch das Romantische Franken.

Die folgende Streckenbeschreibung hat Werner Kopper verfasst. Die Beschreibung kann auch als PDF heruntergeladen werden; für Besitzer von Top 50 ab Version 4 steht die Strecke als *.ovl-Datei zur Verfügung.

 Der Paneuropa-Radweg: Etappe von Fürth nach Rothenburg

Der beschriebene Radweg durchquert das nördliche Gebiet des Romantischen Frankens in Ost-West-Richtung,
Da diese Beschreibung für das Internet verfasst wurde, werden anstelle von sonst üblichen Ortsbeschreibungen entsprechende Links angegeben. Auch Wikipedia bietet aufschlussreiche Ergebnisse.

An der Strecke liegen 4 Bahnhöfe, die vom Verkehrsverbund Nürnberg (VGN) bedient werden:

Hauptbahnhof Fürth-Bayern: Ca. 500 m bis zur Dambacher Straße,

Bahnhof Zirndorf:                (Nebenstrecke) Bahnhofstraße zum Eichenhain,

Bahnhof Oberdachstetten    (Strecke Würzburg-Ansbach) ca. 250 m

Bahnhof Rothenburg o.d.T.: (Nebenstrecke mit Anschluss an Hauptstrecke WürzburgAnsbach-Treuchtlingen).

Zwischen Fürth und Burghausen benutzt der Paneuroparadweg die Trasse des BiberttalRadweges, ab Burghausen bis nach Rothenburg geht es auf dem Altmühltalradweg weiter. Auf den vorhandenen Radwegeschildern ist zusätzlich das Logo „Paneuropa-Radweg“ aufgeklebt

Die gesamte Strecke ist leicht hügelig, teilweise geschotterte bzw. feuchtigkeitsgebundene Wege, für Rennräder bedingt zu empfehlen.

Der Startort dieser Beschreibung ist Fürth am Friedhofsteg. Ab dort geht es im Rednitzgrund entlang der Rednitz, dann weiter auf dem Kellerweg, wo der Radweg die Südwesttangente und den Rhein-Main-Donau-Kanal unterquert sowie weiter auf der Weinbergstraße – in diesem Gebiet mündet die Bibert in die Rednitz – unter der Verbindungsstraße West (von Altenberg zur Zirndorfer Brücke) hindurch zu den Sportplätzen des TSV 61 von Zirndorf.
Romantisch geht es weiter durch den Eichenhain (dem Zirndorfer Stadtpark), unter der Nürnberger Straße durch und ein Stück entlang der Mühlstraße. Links abbiegend über die Bibert und entlang dieser am Hallenbad vorbei. Die Bibert nochmals überquerend führt der PaneuropaRadweg an der Bibert-Sporthalle und der Paul-Metz-Halle sowie an der Sportanlage des ASV vorbei. Weiter geht es zum Radweg neben der Schwabacher Straße und auf diesem bis nach und durch Leichendorf, anschließend weiter auf der Schwabacher Straße bis zur Kreuzung an der Rothenburger Straße.
Vor der Ampel rechts benutzt der Paneuropa-Radweg erstmals die ehemalige Trasse der Biberttalbahn. Meist geschottert geht es zwischen zwei Wohnwagen-Campingplätzen und der rechts liegenden Leichendorfer Mühle vorbei nach Wintersdorf. Wintersdorf kann jetzt wegen der neuen Umfahrungsstraße gefahrlos auf der alten Ansbacher Straße durchfahren werden. In Höhe Weinzierlein geht es rechts auf der alten Bahntrasse bis nach Ammerndorf. Gepflastert geht der Weg rechts ab, er quert die Cadolzburger Straße und führt am Kinderspielplatz sowie auf schmalem Weg am Reichenbach und am Friedhof vorbei zum Ortsausgang. Gleich darauf wechselt der Radweg auf die linke Straßenseite.
Vinzenzenbronn wird südlich umfahren, danach kommt Großhabersdorf in Sicht. Der PaneuropaRadweg überquert an der Ampelanlage Fernabrünster Straße die Staatsstraße, der Ort wird über die Bahnhofstraße und Ansbacher Straße Richtung Ansbach durchquert.
Auf der rechten Seite der Ansbacher Straße verlässt der Radweg Großhabersdorf. Schattig zwischen den Bäumen geht es eben dahin. Bei Münchzell ist direkt neben dem Paneuropa-Radweg ein kleiner Parkplatz, hier mündet der von Heilsbronn kommende Hohenzollernradweg.
Der Paneuropa-Radweg verläuft weiter meist auf der ehemaligen Bahnstrecke teilweise geschottert, teilweise asphaltiert. Bei Rothleiten quert der Fahrradweg die Straße und führt an der Kläranlage durch den Wald an der Moosmühle vorbei bis zum ehemaligen Bahnhof von Dietenhofen.
Geradeaus geht es immer noch auf der alten Bahntrasse an Leonrod mit seiner Ruine vorbei bis nach Andorf.
Vor der Kreuzung steht links eine Fachwerkscheune, eine Inschrift am Giebel gibt Auskunft über die Geschichte dieses Ortes:

 

Aus der Geschichte von Andorf:
In einer Urkunde aus dem Jahre 1234 wird der Ort als Anindorf und ein Ortsadel de Anindorf erwähnt. Eine Burg auf der Anhöhe, Burgstall und eine Kapelle im Dorf sind nachweisbar. Grundherren waren das Kloster Heilsbronn, der Deutsche Orden in Vestenberg, die Herren von Leonrod, Vestenberg und Crailsheim, die Nürnberger Patrizier Haller, Grosser, Holzschuh und Imhoff, die Ansbacher Markgrafen. Ab 1806 beim Königreich Bayern. 1972 nach Dietenhofen eingemeindet. 1984 750-Jahr-Feier.

 

In Andorf wird zuerst die Staatsstraße überquert, dann geht es weiter entlang der Kreisstraße Richtung Unternbibert, links an der Straße nach steht noch die alte Bahnhofswirtschaft von Andorf. Direkt in der Kurve am Ortsende sind noch Reste der Bahnhofsanlage der ehemaligen Endstation zu sehen, das Haus mit der Hausnummer Andorf 29 schmückt noch ein DampflokSymbol.
Durch Unternbibert und Obernbibert geht es Richtung Hainklingen, vor dem Ort geht es links ab nach Schmalnbühl, dieser Ort gehört bereits zur Gemeinde Flachslanden . Nach dem Ort kurz vor dem Anstieg entspringt die Bibert zur rechten Seite, die Quelle ist entsprechend gefasst, eine Ruhebank ist ebenfalls aufgestellt.
Die für ehemalige Deutschordens-Kirchen typische Kirchturmspitze der Filialkirche von Neustetten weist nach dem Anstieg dem Radler bald den Weg, der Ort gehört kirchlich zur Pfarrei Virnsberg-Sondernohe, weltlich ist er Flachslanden zugeordnet. Der Paneuropa-Radwweg führt weiter nach und durch Flachslanden.
Dem Wegweiser folgend geht es nach und durch Rosenbach und anschließend bergab bis zur Bahnlinie Ansbach-Würzburg. Rechts herum geht der Paneuropa-Radweg durch Dörflein, an Berglein vorbei sowie über den beschrankten Bahnübergang nach Mitteldachstetten. Gleich am Ortsende-Schild muss der Radler noch einmal rechts abbiegen, entlang der fränkischen Rezat geht es auf einem betonierten Flurbereinigungsweg weiter nach Oberdachstetten. Der Ort wird nun über Flurstraße, Pfarrstraße zur Würzburger Straße durchfahren (hier sind es dann nur ca. 100 m bis zum Bahnhof,.
Bald geht es links ab zur Büttelbergstraße, dann unter der Bundesstraße 13 durch zum Freibad., weiter links ab über einen Flurbereinigungsweg an Anfelden vorbei durch Poppenbach (dieser Ort gehört zum Gemeindegebiet Colmberg nach Burghausen . Durch den Ort noch geradelt, dann trifft der Radler auf den Altmühlweg, dessen Teilstück bis Rothenburg vom Paneuropaweg mitbenutzt wird., Burghausen gehört wie die nachfolgend zu durchradelnden Orte zum Gemeindegebiet Windelsbach .
Der Hornauer Weiher gilt als Altmühlquelle, der Paneuropa-Radweg führt nun durch Hornau, dann linksabbiegend nach Windelsbach. Am Schloss vorbei führt der Radwanderweg dann am Badeweiher Nordenberg vorbei nach Nordenberg,
An der Straßenkreuzung oben auf der Frankenhöhe geht es links an auf der Hochebene nach Linden und später durch den Wald nach Wachsenberg und dann steil bergab zum Radweg neben der Staatsstraße , auf dem nun an Neusitz vorbei und später unter der Autobahn durch gefahren wird. Am Rande des Flugplatzes und über die Bahnstrecke Rothenburg – Steinach führt der Paneuropa-Radweg nun noch durch die Stadt Rothenburg zum Bahnhof, dem Ende dieses Teilstückes.

Für Besitzer der CD-ROM TOP 50 Bayern Nord oder der DVD TOP 50 Bayern haben wir die Strecke als OVL-Datei (Vers. 4) hinterlegt.

Stand 8. April 2008

Werner Kopper

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