Zur Mitgliederversammlung der RSG Ansbach e. V. am 18.03.2026 erschienen 37 Vereinsmitglieder, um den Berichten der Vorstandschaft und Fachwarte zu folgen. Vereinsvorsitzender Werner Wiegner konnte darüber informieren, mehr Beitritte als Austritte zu verzeichnen waren und dem Verein damit zum Jahresende 259 und aktuell sogar 263 Mitglieder angehören. Weiterhin wurde der 10 Jahre alte Vereinsbus durch einen neuen ersetzt. Diese Anschaffung und die Tatsache, dass die Mitgliedsbeiträge unverändert bleiben können, ist nur der soliden Haushaltsführung durch Bodo Schwager zu verdanken. In diesem Zusammenhang merkte Wiegner an, dass ca. 55 % der Mitgliedsbeiträge als Abgaben an den Bayerischen Landessportverband, den Bayerischen Radsportverband und German Cycling abzuführen sind.Sehr erfreulich ist die Situation in der Vereinsjugend. Matthias Stepper und Sebastian Hohenstein teilen sich seit einem Jahr die Jugendleitung und haben sich vor allem dem MTB-Training für Kinder und Jugendliche verpflichtet. Es konnte zwischenzeitlich ein Wintertrainingsplatz mit Parcours angemietet und aufgebaut werden. Über 20 Jugendliche werden in Fahrtechnik geschult und an Wettkampftraining herangeführt.
Aus dem Bereich Radtourenfahren berichtete die Fachwartin Gabi Kohl, die das Amt zusammen mit ihrer Schwester Sigrid Heining ausübt, vor allem von der Großveranstaltung, der Radtourenfahrt im Mittelfrankencup. Es ist schwer geworden, die erforderliche Helferanzahl zu gewinnen. Es wurde betont, dass auch Einsätze von wenigen Stunden schon gut wären, wenn man nicht den ganzen Tag dabei sein kann. Auch bei der Streckenplanung wird reagiert, um durch Schleifen die Verpflegungsstationen auf zwei reduzieren zu können. Für die RSG blieb ein Überschuss von ca. 7.000 €, der in der Jugendarbeit und im Rennsport verwendet wird
Ein besonderer Programmpunkt war die Verabschiedung von Bodo Schwager aus seiner Tätigkeit als Schatzmeister. Am 30.05.1981 wurde die RSG gegründet – und seit diesem Tag hatte er das Amt des Schatzmeisters inne. Auch in seiner Generation ist ein derart langes und kontinuierliches Engagement im Ehrenamt eine Seltenheit und Besonderheit. Als Steuerberater war er für diese Aufgabe bestens qualifiziert und verfügte über hilfreiche Kontakte in die Wirtschaft, um Sponsorenverträge an Land zu ziehen. Darüber hinaus begleitete er Generationen von Rennfahrern in ihrer sportlichen Entwicklung, die durchaus den Sprung in den Profisport schafften. Wiegner dankte ihm für seinen Einsatz. Die Nachfolge übernimmt der Ansbacher Verwaltungsjurist Martin Utz, der bei der RSG schon als Jugendleiter, Fachwart Rennsport und 3. Vorsitzender und im Bayerischen Radsportverband als Vizepräsident engagiert war.
Weiterhin erhielten Vereinsmitglieder ein Präsent für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit:
Foto (Silke Wiegner) von links nach rechts:
Werner Wiegner (1. Vorsitzender), Ralph Meyer (40 Jahre Mitglied), Bodo Schwager (45 Jahre Mitglied und Schatzmeister), Horst Beuschel (40 Jahre Mitglied), Doris Konrad (40 Jahre Mitglied), Martin Utz (25 Jahre Mitglied und neuer Schatzmeister), Reinhard Trapp (2. Vorstand)